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Schweizer Lernerkorpus SWIKO - Authentische Schülertexte zeigen tatsächliche Fremdsprachenkompetenzen

Das Schweizer Lernerkorpus SWIKO liefert erstmals eine breit abgestützte empirische Grundlage zur Beschreibung der tatsächlichen schriftlichen und mündlichen Sprachkompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der obligatorischen Schulzeit. Das Korpus ermöglicht es Lehrpersonen, ihren Erwartungshorizont realistischer einzuschätzen: Anhand authentischer Texte wird sichtbar, was Lernende auf bestimmten Stufen leisten können – und wo Grenzen liegen.

Renato Pavlekovic

Pavlekovic, R., & Roehr-Brackin, K. (in press). Finding the tipping point: Proficiency as a moderator of aptitude in L2 learning. Studies in Second Language Acquisition.

Roehr-Brackin, K., Baranowska, K., Pavlekovic, R., & Scheffler, P. (2026). Inductive instruction at beginner level: The contribution of metalinguistic awareness at the earliest stages of adult L2 learning. Language Awareness, 34(4), 886–908.

Roehr-Brackin, K., & Pavlekovic, R. (2025). Language learning aptitude as a predictor of late-life L2 learning at beginner level. Language Teaching Research.

Roehr-Brackin, K., Baranowska, K., Pavlekovic, R., & Scheffler, P. (2024). The role of individual learner differences in explicit language instruction. The Modern Language Journal, 108(4), 815–845.

Pavlekovic, R., & Roehr-Brackin, K. (2024). Aptitude for explicit and implicit learning. Journal of the European Second Language Association, 8(1), 1–17.

Roehr-Brackin, K., Loaiza, V., & Pavlekovic, R. (2023). Language learning aptitude in older adults. Journal of the European Second Language Association, 7(1), 1–15.

Interview CeDiLE: Wenn klatschen hilft, Deutsch schreiben zu lernen: Ein phonologischer Ansatz zur Alphabetisierung von Erwachsenen

Ein Interview des CeDiLE mit Marie-Anne Morand, Projektleiterin am Wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit 

Warum ist es für DaZ-Lernende vorteilhafter, die kyrillische als die arabische Schrift zu können? Wie denken wir über Schrift? Wie denken Menschen, die ihre Sprache nicht mit Alphabeten festhalten, über Schrift? Wie kann man im Unterricht und ohne gemeinsame Sprache aufzeigen, wie wir die gesprochene Sprache verstehen und festhalten?

Dringlichkeit übersetzen: Mehrsprachigkeit im Härtetest der Pandemie

In der Schweiz ist die Kommunikation mit der Bevölkerung in Krisenzeiten eine grosse Herausforderung. Wie kann sichergestellt werden, dass alle Einwohner_innen – unabhängig von ihrer Sprache oder ihren Sprachkenntnissen – die wichtigsten Informationen erhalten? Für die Behörden und die Zivilgesellschaft stellte die COVID-19-Pandemie einen echten Stresstest dar. Das Wissenschaftliche Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg hat dazu eine umfassende Studie durchgeführt und macht die wichtigsten Ergebnisse in Form eines interaktiven Posters öffentlich zugänglich.

Ein Jahr der Übergänge und Perspektiven: Der Jahresbericht 2024 des Instituts für Mehrsprachigkeit

2024 war für das Institut für Mehrsprachigkeit ein Übergangsjahr,  das von wichtigen Veränderungen geprägt war - dem Abschluss eines Forschungszyklus und der Einführung neuer Orientierungen für die Zukunft geprägt war. In ihrem Editorial blickt die Direktorin des Instituts auf die zahlreichen Herausforderungen, Erfolge und bedeutenden Momente zurück, die dieses Jahr des Übergangs prägten.